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ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur

Orte voller Energie, industriellem Charme und echten Bergbau-Geschichten laden zu hochspannenden Erlebnissen ein. Wer der ENERGIE-Route der Lausitzer Industriekultur folgt, erfährt, wie sich die Region vom Kohlerevier zum Seenland wandelt und wie die Landschaft ihr Gesicht verändert. Unter dem Motto „Vorsicht Hochspannung! Betreten erlaubt.“ können Neugierige die Lausitzer Industriekulturgeschichte an Originalschauplätzen entdecken und dabei auch Orte betreten, die für Besucher einst tabu waren.

 
ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur, Foto: Nada Quenzel
Besucherbergwerk F60 am Bergheider See, Foto: Nada Quenzel
Pressenhaus in der Energiefabrik Knappenrode, Foto: Nada Quenzel
IBA-Terrassen am Großräschener See, Foto: Nada Quenzel
Schaltzentrale im Erlebnis-Kraftwerk Plessa, Foto: Nada Quenzel
Besucherzentrum excursio in Welzow, Foto: Nada Quenzel
Besucherzentrum im Kraftwerk Schwarze Pumpe, Foto: Nada Quenzel
Biotürme Lauchhammer, Foto: Nada Quenzel
Gartenstadt Marga, Foto: LMBV, Peter Radke
Kesselhaus in der Brikettfabrik Louise, Foto: Nada Quenzel
Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, Foto: Marlies Kross
Elektroporzellan-Museum Margarethenhütte in Groß Dubrau, Foto: Nada Quenzel

Unermüdlich arbeitet sich der gewaltige Schaufelradbagger durch den Tagebau Welzow-Süd und gräbt tonnenweise Braunkohle aus dem Boden. Die gigantische Grube ist eine der elf Erlebnis-Stationen der ENERGIE-Route. Hier erfahren Besucher, wie die Lausitzer Kohle aus der Erde kommt und blicken mitten hinein in das aufgewühlte Erdreich. Einige Kilometer weiter, am Bergheider See, ist die einstige Tagebaulandschaft längst rekultiviert. Die mächtige Förderbrücke F60, die früher den Abraum über dem Kohleflöz abtransportierte, kann heute als Besucherbergwerk zu Fuß erklommen werden. In weiter Ferne steigen weiße Wolken von den Kühltürmen des aktiven Kraftwerks in Schwarze Pumpe auf – bei Führungen erfahren Besucher dort, wie Kohle zu Energie wird.

Die Erlebnis-Stationen der ENERGIE-Route zeigen nicht nur, wie Braunkohleabbau und Energiegewinnung funktionieren, sie nehmen Besucher auch mit auf eine Reise in die Bergbaugeschichte der Region. An authentischen Orten wird der Arbeits- und Lebensalltag der Lausitzer Kohlekumpel erlebbar – zum Beispiel in der historischen Brikettfabrik Louise in Domsdorf, wo früher Briketts gepresst wurden, oder in der Gartenstadt Marga, in der viele Bergarbeiter ein Zuhause fanden.

Mit geführten Touren können Besucher die einzelnen Stationen der ENERGIE-Route erkunden und erleben, wie historische Schauplätze Lausitzer Industriekultur wieder lebendig werden. Wer auf eigene Faust auf Entdecker-Tour gehen möchte, der findet auf der Website der ENERGIE-Route handliche Taschenführer als PDF-Download mit allen wichtigen Infos rund um die einzelnen Stationen – jeweils praktisch zusammengestellt als Tagesausflug.

Die elf Erlebnis-Stationen der ENERGIE-Route

  • Highlights: Besucherbergwerk F60, Besucherzentrum IBATerrassen, Energiefabrik Knappenrode, Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst im Dieselkraftwerk Cottbus
  • Empfehlungen: Tagebau Welzow-Süd, Kraftwerk Schwarze Pumpe, Erlebnis-Kraftwerk Plessa, Brikettfabrik Louise
  • Geheimtipps: Biotürme Lauchhammer, Gartenstadt Marga, Elektroporzellan-Museum Margarethenhütte

Information

ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur
c/o Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.
Steindamm 22
01968 Senftenberg 
Telefon: 03573-7253000
E-Mail: info@energie-route-lausitz.de
Web: www.energie-route-lausitz.de 

Stationen der ENERGIE-Route im Lausitzer Seenland