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28.09.2012

Auf der Niederlausitzer Bergbautour ausgezeichnet unterwegs

Niederlausitzer Bergbautour als Qualitätsradroute mit drei Sternen ausgezeichnet

Der Niederlausitzer Bergbautour wurde gestern vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) erstmalig mit drei von fünf möglichen Sternen als ADFC-Qualitätsradroute ausgezeichnet. Vorausgegangen war eine umfassende Prüfung der Strecke vor Ort durch einen geschulten Routeninspektor vom regionalen Tourismusverband.

Gigantische Braunkohle-Bagger, neue Seen, bizarr geformte Landschaften und Zeugnisse der Lausitzer Industriekultur  sind Stationen der 500 Kilometer langen Niederlausitzer Bergbautour, die vorbei an Braunkohle-Tagebauen und durch neue Landschaften im Süden Brandenburgs sowie auf kurzen Teilstrecken auch im Norden Sachsens entlangführt. Radreisende radeln durch 150 Jahre Bergbaugeschichte. Sie erwarten beeindruckende Blicke auf imposante Weiten und turmhohe Tagebaugeräte in den noch betriebenen Kohleabbaufeldern. Frühe Arbeitswelten, Technikgeschichte und der Weg der Bergmänner kann vielerorts hautnah erlebt werden. Zugleich fahren Radler durch das neu entstehende Lausitzer Seenland und erfahren, wie nicht mehr betriebene Abbauflächen rekultiviert und zu Erholungslandschaften umgestaltet werden.

Grundlage für die ADFC-Klassifizierung ist ein bundesweit einheitlicher Prüfkatalog. Dabei spielen Wegweisung, Routenführung, Oberfläche und Sicherheit des Radwegs, aber auch Serviceleistungen entlang der Strecke, wie Bett+Bike-Gastbetriebe und Gastronomie eine Rolle. Entlang der Niederlausitzer Bergbautour haben sich über 50 ausgezeichnete Gastbetriebe auf die Bedürfnisse der radelnden Gäste eingestellt. Darüber hinaus haben die Gastwirte am Radweg mit dem speziellen Menü „Bergmanns Teller“ ein kulinarisches Angebot geschaffen. Die als Rundkurs angelegte Bergbautour kann an insgesamt 19 Bahnhöfen begonnen und beendet werden. Die Tour führt vorwiegend über asphaltierte Wege und hat wenige Steigungen. Auf der ganzen Tour werden die Radler vom Rekord-Teufel, der das Maskottchen der Bergbautour und Wegweiser auf den Hinweisschildern zugleich ist, begleitet.

Mehr Informationen zur Niederlausitzer Bergbautour, zu individuellen Radtouren und Pauschalen sowie ein Faltblatt zum Bestellen gibt es unter www.niederlausitzer-bergbautour.de.
 

Zur ADFC-Radwegezertifizierung:

Was Radfahrer vor Ort erwarten können, wie die Routen aussehen und wo der Service stimmt, bewertet der ADFC mit seinem Gütesiegel „ADFC-Qualitätsradroute". Dieses wurde vom ADFC-Fachausschuss Tourismus entwickelt und basiert auf einem transparenten Kriterienkatalog. Auf „normierten Tagesetappen" von jeweils 50 Kilometern Länge untersucht ein geschulter Routeninspektor vor Ort alle Merkmale und gewichtet gute oder schlechte Streckenteile einer Fernradweges, wobei die Bewertung allein aus Sicht der Radtouristen erfolgt. Anhand der erreichten Gesamtpunktzahl erhält der Fernradweg für drei Jahre die Bezeichnung ADFC-Qualitätsradroute verliehen.
Die Zertifizierung der Niederlausitzer Bergbautour und weiterer Fernradwege in Brandenburg hat das brandenburgische Netzwerk „Aktiv in der Natur“ erfolgreich durchgeführt.

Presseinformation 28. September 2012

Bildunterschrift 1. Foto:

Übergabe der Zertifizierungsurkunde von Gunter Fritsch (r.), Landtagspräsident Brandenburg und Vorsitzender des Landestourismusverbandes Brandenburg und Dr. Wolfgang Richter (l.), ADFC-Bundesgeschäftsstelle an Sebastian Schmitt, Routeninspektor der Niederlausitzer Bergbautour und Mitarbeiter des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland, und Michaela Birkner, Tourismusverantwortliche im Landkreis Spree-Neiße