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Lausitzer Seenland per Rad erleben

Im Lausitzer Seenland können die Besucher immer wieder aufs Neue Ansichten einer schroffen und einmaligen Naturlandschaft erleben. Die karge Welt der früheren Kohlegruben mit ihren sandigen Steppen und bizarren Canyons verschwindet allmählich. Nach dem Ende des Bergbaus entsteht in der Region durch die Flutung der Tagebauseen zurzeit die größte künstlich angelegte Seenlandschaft in Europa. Am besten lässt sich die spannende Geburtsstunde der neuartigen Wasserwelt auf dem Drahtesel beobachten. Ein gut ausgebautes Wegenetz sowie zahlreiche Tourenangebote bieten Radwanderern eine ideale Kombination zur Entspannung und aktiven Erholung.

Auf asphaltierten Seerundwegen rollt es sich bestens © Nada Quenzel
Radler an der Schleuse am Koschener Kanal, Foto: Nada Quenzel
Radfahrer am Geierswalder See, Foto: Nada Quenzel

Asphaltierte Rundwege führen durch das Lausitzer Seenland. Diese früheren Wirtschaftswege der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH bleiben nach dem Abschluss der Sanierung auf den alten Bergbauflächen fast ausschließlich den Pedalrittern und Skatern vorbehalten. Die Strecken sind breit und überwiegend flach, somit für Jedermann bestens geeignet. Rundwege um einzelne Seen ermöglichen Ausflüge mit unterschiedlichen Streckenlängen. Ein Kilometrierungssystem an insgesamt sieben asphaltierten Seerundkursen und der Verbindungsstrecke zwischen dem Geierswalder See und dem Senftenberger See sorgt für mehr Orientierung  und Sicherheit. Auf sechs barrierefreien Seerundkursen können sich nicht nur Radler und Handbiker wohlfühlen und je nach Kondition und eigenen Wünschen gemütliche oder sportliche Ausflüge unternehmen. Neue Landmarken und markante Aussichtspunkte am Wegesrand bieten den Radlern und Skatern bei einer Rast tolle Ausblicke auf den imposanten Wandel der Natur.

Für Radwanderfreunde gibt es insgesamt sieben Fern- und Themenradwege, die durch das Lausitzer Seenland führen. So erleben Radler auf der 191 Kilometer langen Seenland-Route hautnah wie die größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas heranwächst. Immer wieder bieten sich entlang der Seeufer spannende Ausblicke auf die entstehenden Seen. Unterwegs lernen Sie die verschiedenen Flutungsstadien der Seen kennen und erleben den Wandel der Landschaft von wachsenden Seen mit schroffen Ufern bis zu vollständig gefluteten Seen mit Badestränden und Marinas. Die Niederlausitzer Bergbautour garantiert dagegen eine spannende Entdeckungsreise durch mehr als 150 Jahre Braunkohlegeschichte und führt zu den Ursprüngen des Lausitzer Seenlandes. Der über 500 Kilometer lange Fernradweg zeigt den Pedalrittern eine Mischung aus Industriekultur, interessanten Orten, imposanten Tagebau- und Folgelandschaften mit neuer Natur. Über den Frosch- oder den Spreeradweg ist das Lausitzer Seenland mit den regionalen Radwegenetzen der gesamten Lausitz verbunden.

Bei verschiedenen Anbietern oder Ausleihstützpunkten an den einzelnen Seen und  in den Städten und im Lausitzer Seenland können sich die Besucher ihre Fahrräder für eine individuelle Tour ausleihen. Auch Ausflüge mit dem Elektrofahrrad, Pedelec oder Segway sorgen durch die elektronische Unterstützung für ein entspanntes Fahrgefühl. Darüber hinaus werden auch Liegeräder und Tandems vermietet.

Mit zahlreichen radlerfreundlichen Bett & Bike Gastgebern im Lausitzer Seenland können sich Radurlauber rundum gut aufgehoben fühlen. Sie haben sich besonders auf die Bedürfnisse von Rad fahrenden Gästen eingestellt: Radler sind auch nur für eine Nacht willkommen, Räder, Ausrüstung und nasse Kleidung können sicher untergebracht werden, für kleinere Reparaturen am Rad liegt Werkzeug bereit und am Morgen wird ein kräftiges Radlerfrühstück serviert.

Aktuelle Broschüren und Radwegekarten sind in den regionalen Tourist-Informationen sowie im Buchhandel erhältlich und auf www.lausitzerseenland.de bestellbar.