Im Wandel – Die Lausitz verändert sich
Im Herzen der Lausitz entsteht durch die Flutung ehemaliger Tagebaue das Lausitzer Seenland – die größte künstliche Wasserlandschaft Europas. Sie ist ein zentraler Teil der spannenden Phase des Strukturwandels in der Lausitz. 2026 wird ein großer Meilenstein im Lausitzer Seenland gesetzt: Im Sommer werden erstmals fünf schiffbare Seen durch Kanäle miteinander verbunden. Sie lassen die Vision vom zusammenhängenden Wasserrevier Wirklichkeit werden. Zur Eröffnung am 29. Juni wird damit ein langjähriges Versprechen eingelöst.
Der Strukturwandel bedeutet den Übergang von einer durch Braunkohle geprägten Wirtschaft hin zu neuen Industrien mit einem starken Fokus auf Forschung und Wissenschaft. Dabei steht im Mittelpunkt, die hohe Lebensqualität zu sichern und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Die Flutung der ehemaligen Tagebaue, die Gestaltung neuer Uferlandschaften und schließlich die Eröffnung des schiffbaren Seenverbundes im Sommer sind Meilensteine und zentrale Aspekte des Strukturwandels in der Lausitz. Aus einer jahrzehntelang vom Bergbau geprägten Region entsteht Schritt für Schritt ein vielseitiger Wirtschafts- und Lebensraum, in dem Natur, Tourismus, Innovation und neue Arbeitsfelder miteinander wachsen – für alle, die hier leben, neu dazukommen oder einfach Urlaub machen.
Das Lausitzer Seenland wird zum sichtbaren Symbol dieses Wandels: Wo sich einst riesige Bagger durch die Erde gruben, gleiten heute Segelboote über das Wasser. Statt grauer Halden finden sich Radwege, Naturbeobachtungsplätze und lebendige Orte für Freizeit und Erholung. Der Bergmann wird zum Seemann.
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