Das Lausitzer Seenland ist kein gewöhnliches Urlaubsziel. Es ist eine Landschaft im Wandel. Die Vorher-Nachher-Fotos zeigen die Verwandlung vom Braunkohlerevier zum Wasserparadies. Im Fokus stehen die fünf Seen, die ab dem 29. Juni 2026 schiffbar miteinander verbunden sind.
Senftenberger See
Motorboot fahren auf dem Senftenberger See, Foto: Nada QuenzelSenftenberger See, Tagebau Niemtsch: Archiv LMBV
Der Senftenberger See entstand bis 1972 durch Flutung des ehemaligen Braunkohletagebaus Niemtsch. Der erste Strandabschnitt wurde 1973 eröffnet. Im Senftenberger See gibt es eine 250 Hektar große, ebenfalls künstlich angelegte, bewaldete Insel, welche seit 1981 Naturschutzgebiet ist und nicht betreten werden darf.
Geierswalder See
auf dem Geierswalder See, Foto: Peter RadkeGeierswalder See, Tagebau Koschen Rutschung und Gleisanlage, Foto: Archiv LMBV
Der Geierswalder See entstand bis 2013 durch Flutung des ehemaligen Braunkohletagebaus Koschen. Schon vor Erreichung des Endwasserstandes war der See teilweise nutzbar. 2013 erfolgte die Eröffnung des Koschener Kanals zwischen dem Senftenberger und Geierswalder See.
Partwitzer See
Partwitzer See, Foto: Peter RadkePartwitzer See, Tagebau Skado, Foto: Archiv LBMV
Der Partwitzer See entstand bis 2015 durch Flutung des ehemaligen Braunkohletagebaus Scado. Scado war ein Dorf, das dem benachbarten Tagebau Koschen in den 1960er-Jahren weichen musste.
Sedlitzer See
Ort Sedlitz und der Sedlitzer See sowie der Großräschener See, beide noch in Flutung (ältere Aufnahme) Foto: LMBV, Andreas FrankeSedlitzer See, Abraumförderbrücke Ilse-Ost, Foto: Archiv LMBV
Der Sedlitzer See wird künftig eine zentrale Rolle im schiffbaren Seenverbund im Herzen des Lausitzer Seenlandes spielen und über drei Kanäle angebunden sein. Seit 2005 wird der ehemalige Tagebau Sedlitz geflutet.
Großräschener See
IBA-Terrassen am Großräschener See, Foto: Nada QuenzelGroßräschener See, Tagebau Meuro, Foto: Archiv LMBV
Der Großräschener See entsteht durch die Flutung des ehemaligen Tagebau Meuro.