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Sanierungsarbeiten am Senftenberger See starten ab November 2019

Der Senftenberger See ist jedes Jahr vom 1. April bis zum 31. Oktober für die touristische Nutzung freigegeben. Nach dem Ende der diesjährigen touristischen Saison wird der Senftenberger See planmäßig ab dem 1.11.2019 bis zum 31.03.2020 für die Nutzung gesperrt. Dann werden die im Vorjahr durch Auftragnehmer der LMBV begonnenen Arbeiten zur Untiefenbeseitigung im Senftenberger See fortgesetzt. Es handelt sich dabei um Teil 2 der Sofortmaßnahme zur Gefahrenabwehr.

Die Rad- und Fußwege um den Senftenberger See sind von der Sperrung nicht betroffen.

Senftenberger See aus der Vogelperspektive, Foto: Andreas Franke

Die Vorbereitungen durch den Auftragnehmer laufen bereits. Die Baustelle wird pünktlich eingerichtet; die Arbeiten auf dem See beginnen nach der Montage der Technik im November. Die LMBV hatte in Erfüllung der bergrechtlichen Anordnung des LBGR in den zurückliegenden Monaten die verbliebenen Leistungen ausgeschrieben, welche nun planmäßig im Bauzeitraum ab 01.11.2019 bis zum 31.03.2020 realisiert werden.

Vorgesehen ist der Einsatz von bis zu vier Schwimmbagger-Schuten-Einheiten, mit denen Unterwasserböschungen durch entsprechende Profilierung gesichert werden. Während des gesamten Bauzeitraumes muss, wie im vergangenen Winterhalbjahr, eine temporäre geotechnische Sperrbereichserweiterung um die Insel umgesetzt werden. Die Kenntlichmachung der Sperrbereichsgrenze erfolgt durch eine seeumlaufende Beschilderung.

Der geplante Abschluss der Sofortmaßnahme zur Gefahrenabwehr im Jahr 2020 stellt dann einen weiteren Schritt auf dem Weg zur folgenden umfassenden Sicherung der Insel im Senftenberger See dar. In den darauffolgenden Jahren werden weitere Sanierungsmaßnahmen in Regie der LMBV folgen. Zur Genehmigung der Sanierungsmaßnahmen werden dazu entsprechende Betriebspläne als Ergänzungen zum Abschlussbetriebsplan „Pflug- und Innenkippe Tagebau Niemtsch“ beim LBGR zur Zulassung eingereicht werden.

 

Der heutige Senftenberger See ist, wie so viele andere Seen der Lausitz, ein geflutetes Tagebaurestloch. Von 1941 bis 1966 wurde im Tagebau Niemtsch Braunkohle gefördert, dabei wurde die entstandene Innenkippe des Tagebaus nicht geotechnisch gesichert. Die Sicherungsmaßnahmen waren Auftakt einer notwendigen langjährigen Sicherung der Insel die dem Ziel dient, die Bergaufsicht zu beenden. Die künftigen Arbeiten sollen so ausgeführt werden, dass sowohl den Belangen des Naturschutzes Rechnung getragen, als auch die touristische Nutzung während der Saison gewährleistet wird.

Weitere Informationen auf der Webseite der LMBV