einverstanden Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.

Nutzung des Senftenberger Sees zum Saisonstart wieder möglich

Motorbootfahren am Stadthafen Senftenberg, Foto: Nada Quenzel

Der Senftenberger See ist und bleibt das Flaggschiff der Region. Als einer der ersten gefluteten Seen hat sich das 1300 Hektar große Gewässer bei Wassersportlern längst einen Namen gemacht. Seit dem 1. April 2019 ist der See wieder ohne Einschränkungen zu nutzen.  Im Auftrag der LMBV arbeiteten zwei Firmen mit vereinten Kräften bis Ende März an der Sanierung des im Dürresommer 2018 gerutschten Inselabschnitts im Senftenberger See.

Am 13. September 2018 kam es innerhalb des geotechnischen Sperrbereichs an einem Randbereich der Insel des Senftenberger Sees zu einer Rutschung. Begünstigend für das Eintreten dieses Ereignisses wirkte der aufgrund der lang anhaltenden Trocken- und Hitzeperiode 2018 niedrige Seewasserspiegel im Zusammenhang mit der allgemeinen Niedrigwassersituation in den Flussgebieten Spree und Schwarze Elster. Daraufhin wurden der See und der Uferbereich nach einer Anordnung des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg gesperrt werden. 

Der heutige Senftenberger See ist, wie so viele andere Seen der Lausitz, ein geflutetes Tagebaurestloch. Von 1941 bis 1966 wurde im Tagebau Niemtsch Braunkohle gefördert, dabei wurde die entstandene Innenkippe des Tagebaus nicht geotechnisch gesichert. Die Sicherungsmaßnahmen waren Auftakt einer notwendigen langjährigen Sicherung der Insel die dem Ziel dient, die Bergaufsicht zu beenden. Die künftigen Arbeiten ab Herbst 2019 sollen so ausgeführt werden, dass sowohl den Belangen des Naturschutzes Rechnung getragen, als auch die touristische Nutzung während der Saison gewährleistet wird.