09.06.2022

Lausitz Festival 2022

Mit dem vielschichtigen Inspirationswort »aufBruch« prägt Intendant Prof. Daniel Kühnel das diesjährige Festival. Die unterschiedlichen Bedeutungsebenen des Begriffs können die Besucherinnen und Besucher der 50 Veranstaltungen an 25 Orten in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz vom 25. August bis 16. September erfahren. Über 550 Künstlerinnen und Künstler aus der Region und aller Welt werden mit Jazz, bildgewaltigem Theater, klassischen Konzerten, philosophischen Diskussionsrunden, Chorauftritten vom Barock bis zur Moderne, Liederabenden und Lesungen im Herzen Europas von Bad Liebenwerda bis Zgorzelec zu erleben sein. 

Das Team um Maria Schulz, Geschäftsführerin der Görlitzer Kulturservicegesellschaft, ist glücklich, dass die Schirmherren des Lausitz Festivals – Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Ministerpräsident Michael Kretschmer – der Idee und dem Konzept nun schon in der dritten Festivalsaison vertrauen. Maria Schulz sagt: »Wir freuen uns, dass auch dank der Unterstützung aus Politik und Gesellschaft das Festival vor Ort und darüber hinaus so positiv wahrgenommen wird. Das entstandene und stetig wachsende Netzwerk in Ober- und Niederlausitz trägt dazu bei, das fantastische Festival Angebot in der Lausitz zu verorten.«

Die Ministerin und Chefin der Staatskanzlei Brandenburg Kathrin Schneider sagte: »Die Energieregion Lausitz ist auch eine Kunst- und Kulturregion. Das zeigt der Zuspruch zum Lausitz-Festival, das in seine dritte Saison startet. Wir sind aktiv dabei, in der Lausitz moderne Industriearbeitsplätze zu erhalten und neue Wirtschafts- und Wertschöpfungsbereiche zu erschließen. Das wird nur gelingen, wenn wir gleichzeitig ein attraktives Arbeits- und Lebensumfeld im Blick haben. Dazu gehören Kunst und Kultur. Und zwar nicht nur als schmückendes Beiwerk, sondern als Ort und Medium zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Auch bei der dritten Auflage des Lausitz-Festivals werden großartige Künstlerinnen und Künstler an ungewöhnlichen Aufführungsstätten die Menschen in der Lausitz und ihre Gäste begeistern, zum Nachdenken und hoffentlich auch zum Mitmachen anregen – ganz im Sinne des gemeinsamen Aufbruchs in eine gute Lausitzer Zukunft.«

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sagt: »Der Strukturwandel ist eine Herausforderung und zugleich eine große Chance für die Lausitz. Gerade in Zeiten der Veränderung ist es wichtig, Kunst und Kultur als gemeinsame identitätsstiftende Wurzeln zu stärken. Das Lausitz Festival bringt Menschen zusammen und steht für positive Energie und Kreativität. Es ermöglicht vielen Lausitzern einen neuen Blick auf ihre Heimat und fördert Gemeinschaftsgefühl und Zusammengehörigkeit. Ich freue mich sehr, dass auch in diesem Jahr außergewöhnliche Kulturerlebnisse auf internationalem Niveau an zahlreichen Orten der Nieder- und Oberlausitz stattfinden können. Mein Dank gilt dem Bund für die Unterstützung dieses besonderen länderübergreifenden Festivals in unserer Heimat in der Mitte Europas.«

Den Auftakt des Lausitz Festivals bildet eine außergewöhnliche Theaterpremiere: William Shakespeares Tragödie »Caesar« wird in einer wieder nachhaltig nutzbar gemachten Glasindustriehalle des Telux-Geländes in Weißwasser/O.L. vom 25.–28. August 2022 in der Regie von Stefan Pucher zu erleben sein. Gerade dieses Werk gilt dem Intendanten als theatralisches Sinnbild für das diesjährige Motto »aufBruch«: »Wie viel Unerhörtes kann, wie viel darf ein Aufbruch wirklich beinhalten, wenn er gelingen soll? Oder verhält es sich vielmehr so, dass Aufbruch immer nur Illusion bleibt? Bricht die Welt tatsächlich je auf und wenn ja – wohin? Oder findet der Aufbruch vielmehr immer in uns statt und erweist eben darin seine neuordnende Stärke?« Denn im Shakespeare’schen Stück sind politische Umwälzungen Ausdruck von tiefen kulturellen Verschiebungen, über die das Lausitz Festival sinnlich nachdenken und denen es auch vorausblicken möchte. Ziel des Lausitz Festivals sei es deshalb, »eine starke und sinnhafte Verbindung zwischen Ort und Aufführung zu schaffen, die die historische, geistige, politische und mythische Dimension der Orte der Region spiegelt und dadurch Sinn stiftet«, betont Intendant Daniel Kühnel.

Das ausführliche Festivalprogramm finden Sie unter www.lausitz-festival.eu. Tickets können ab 10. Juni sowohl online als auch an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.

Das Lausitz Festival wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Claudia Roth und durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandesburg und des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Veranstalterin ist die Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH.

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