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Besucherbergwerk F60 erhält Denkmalschutzpreis

Der Förderverein des Besucherbergwerks F60 erhielt mit der "Silbernen Halbkugel" des Deutschen Preises für Denkmalschutz die bundesweit höchste Auszeichnung in diesem Bereich. Das Deutsche Nationalkommitee für Denkmalschutz lobte damit den Verein für seinen „ambitionierten, großartigen Einsatz, durch den die Abraumförderbrücke F60 von einem zur Verschrottung erklärten technischen Großgerät - Zeichen für wirtschaftliche Leistung, aber auch großdimensionierte Zerstörung von Landschaft - schrittweise zu einem Denkmal und touristischen Highlight der Region avancierte."

Der Förderverein habe durch seinen Enthusiasmus auch die Bevölkerung und staatliche Stellen begeistert, so dass hier außerordentliches, bürgerschaftliches Engagement, kommunale Verantwortungsbereitschaft und staatliche Förderpolitik ineinander gegriffen hätten. Durch die als Rettungsaktion geplante Initialzündung des Vereins stehe die unter Denkmalschutz gestellte Förderbrücke nun eindrucksvoll für den Strukturwandel in der Lausitz. (Deutsches Nationalkommitee für Denkmalschutz)

Foto: F60-Hartmut Rauhut
Besucherbergwerk F60, Foto: Nada Quenzel
Radfahrer am Bergheider See am Besucherbergwerk F60, Foto: Nada Quenzel

Der Denkmalschutz-Preis des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz wird für herausragende Leistungen zur Bewahrung des baulichen und archäologischen Erbes sowie beispielhafter Vermittlung der Anliegen und Ziele von Denkmalschutz und -pflege verliehen. Vorgeschlagen wurde das Projekt vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Die ausführliche Antragsbegründung und Darstellung der denkmalpflegerischen Bedeutung des Projektes erarbeitete Fachreferent Dr. Matthias Baxmann aus Massen mit Zuarbeit von André Speri, dem Geschäftsführer der f60 Concept GmbH

Der Förderverein und das Bergwerksteam sehen diese hohe Auszeichnung als verdiente Bestätigung für jahrelanges unermüdliches Wirken zum Erhalt der ehemaligen Abraumförderbrücke F60 als einzigartiges technisches Monument und zur Entwicklung des Besucherbergwerkes zu einem der erfolgreichsten Kulturstandorte Brandenburgs. Die Preisträger sind glücklich, mit dem Besucherbergwerk ein Symbol des erfolgreichen Strukturwandels in der Lausitz geschaffen und erhalten zu haben und gleichzeitig das Erbe und die Leistungen der Lausitzer Bergleute und Großgerätebauer würdigen zu können. 

Jährlich begrüßen die MitarbeiterInnen über 65.000 Ausflugsgäste und etwa 35.000 Veranstaltungsgäste in Lichterfeld und vermitteln authentisch, anschaulich und erlebnisorientiert Wissenswertes und Interessantes zu Bergbaugeschichte, Tagebautechnologie, Landschaftsgestaltung und zum Spannungsfeld alter und neuer Energien. Innovatives, kreatives und kundenorientiertes Management sowie hohe Einsatzbereitschaft und Engagement sind dabei die maßgeblichen Erfolgsbausteine. Förderverein und Bergwerksteam sehen den Preis auch als Ansporn, zielstrebig auf diesem Wege weiter zu arbeiten.