23.09.2021

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Check-In im Hotel, Foto: Nada Quenzel
Ausstellungsbesuch im Museum, Foto: Nada Quenzel
Restaurantbesuch, Foto: Nada Quenzel

Stand: 23.09.2021

Zu den Informationen für Gastgeber

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen und Unterstützungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Bitte beachten Sie  die jeweiligen Umgangs- bzw. Eindämmungsverordnungen in Brandenburg (gültig ab 16. September 2021 bis 13. Oktober 2021) und Sachsen (gültig ab 23. September bis 20. Oktober 2021) und dass die Regelungen vom Standort Ihres gewählten Urlaubsortes abhängen. 

Was Sie für die Planung Ihres Urlaubs oder Ausflugs nun wissen müssen:

  • Die allgemeine Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten werden.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern außerhalb des privaten Raums gilt weiter.
  • Im öffentlichen Raum gibt es keine Kontaktbeschränkungen mehr.

Wenn aufgrund der aktuellen Verordnung ein tagesaktueller Test gefordert wird, gilt, dass dessen Vornahme zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme von Angeboten und Leistungen nicht länger als 24 Stunden zurückliegen darf.

Informationen über aktuelle Entwicklungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie liefern auch die Webseiten Reiseland Brandenburg und Sachsen Tourismus:

https://www.reiseland-brandenburg.de/informationen-zu-corona/
https://www.sachsen-tourismus.de/service/aktuelle-informationen-zum-coronavirus-in-sachsen/

Häufig gestellte Fragen zur Umgangsverordnung des Landes Brandenburg werden im Tourismusnetzwerk Brandenburg beantwortet: https://www.tourismusnetzwerk-brandenburg.de/haeufig-gestellte-fragen-zur-umgangsverordnung/

Häufig gestellte Fragen zum Umgang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung werden hier beantwortet: https://www.coronavirus.sachsen.de/haeufige-fragen-zu-den-ausgangsbeschraenkungen-und-einschraenkungen-des-oeffentlichen-lebens-5074.html

Übersicht Risikogebiete des Landes Brandenburg
Eine Übersicht über das Infektionsgeschehen in Brandenburg finden Sie tagesaktuell im Tourismusnetzwerk Brandenburg. Sie basiert auf den Zahlen des Robert Koch-Instituts.

Übersicht Infektionsgeschehen in Sachsen
Eine Übersicht über das tagesaktuelle Infektionsgeschehen in den Landkreisen des Freistaates Sachsen finden Sie hier.

Die wichtigsten Bestimmungen

Im Land Brandenburg

In Brandenburger Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 20 überschreitet gilt auch weiterhin die 3G-Regel. Der vollständige Impfschutz, die Genesung oder ein negativer Corona-Test (nicht älter als 24h, mit Testnachweis eines Testzentrums oder als Antigen-Selbsttest unter Aufsicht vor Ort) muss vorgelegt werden bei:

  • allen Übernachtungen (touristisch und geschäftlich) zu Beginn der Beherbergung
  • Besuch der Gastronomie im Innenbereich
  • Besuch von Schwimmbädern, Spaß- und Freizeitbädern, Freibädern, Saunen, Thermen und Wellnesszentren* (Ausnahme: Angebote, die im Zusammenhang mit gebuchten Übernachtungen stehen; hier besteht die Testpflicht bereits beim Einchecken in der Beherbergungsstätte)
  • Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbaren touristischen Angeboten*
  • Besuch von Sportanlagen in geschlossenen Räumen (Indoor-Sport)
  • Besuch von Innen-Spielplätzen
  • Besuch von Theatern, Konzert- und Opernhäusern, Kinos, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkten, Jahrmärkten, Volksfesten, Spielbanken dem Besuch von Diskotheken, Clubs und Festivals (drinnen und draußen)

Eine Erfassung der Kontaktdaten zur Kontaktnachverfolgung ist ebenfalls notwendig.

Für Veranstaltungen und Festivals sowie Diskotheken und Clubs wurde die maximale Zahl der gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besucher auf 5.000 festgelegt. Ausnahmen sind auf Antrag möglich.

Unterschreiten Landkreise und kreisfreie Städte, die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 20, entfällt dort mit dem Tag der Bekanntgabe die Testpflicht. Dies gilt nicht für Diskotheken, Clubs und Festivals (drinnen und draußen).

Zusätzlich hat die Landesregierung nun die 2G-Regel als Option eingeführt.

Wer kann die 2G-Regel nutzen?

  • Die 2G-Regel kann angewendet werden für: Veranstaltungen, Innengastronomie, Beherbergung von Gästen, Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote, Indoor-Sportanlagen, Innen-Spielplätze, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, künstlerische Amateurensembles, Diskotheken, Clubs und Festivals.

Wer kann die 2G-Regel nicht nutzen?

  • Der öffentliche Personennahverkehr, Einzel- und Großhandel, Schwimm- und Freibäder, Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive, öffentliche Bibliotheken, Freizeitparks, Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten können dieses Modell nicht anwenden. Hier sollen weiterhin Geimpfte, Genesene und Getestete sowie alle Personen, die von der Testpflicht befreit sind, Zutritt haben können.

Was bedeutet die Anwendung der 2G-Regel für Sie und Ihre Gäste, Besucherinnen und Besucher?

  • Bei der Gültigkeit der 2G-Regel haben in den oben genannten Bereichen dann ausschließlich geimpfte Personen, genesene Personen sowie Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr Zutritt.
  • Im Gegenzug gibt es kaum noch Corona-Einschränkungen. Schutzmaßnahmen wie Abstand, Maske, Personengrenzen und Quadratmetervorgaben entfallen.
  • Weiterhin müssen Sie jedoch die Kontaktnachverfolgung ermöglichen und ein Hygienekonzept anwenden.

Was müssen Sie tun, um die 2G-Regel einführen zu können?

  • Sie müssen das Gesundheitsamt darüber informieren, dass sie künftig die 2G-Regel anwenden werden.
  • Ihre Mitarbeitenden, die im direkten Kontakt mit Gästen stehen, müssen ebenfalls geimpft oder genesen sein. Dies gilt nicht für Personal, das dauerhaft keinen direkten Gäste- oder Kundenkontakt hat.
  • Sie müssen im Zutrittsbereich deutlich sichtbar darüber informieren, dass die 2G-Regel gilt.

Für die Anwendung der 3G- bzw. alternativ 2G-Regel ist nach wie vor die 7-Tage Inzidenz in dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt ausschlaggebend.  

Mit der aktuellen Corona-Verordnung hat die Landesregierung außerdem die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz als neuen Leitindikator festgelegt. Das bedeutet: Die Auslastung des Gesundheitswesens hat bei der Gesamtbetrachtung der pandemischen Lage besonderes Gewicht. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Personen mit COVID-19 innerhalb der letzten sieben Tage stationär aufgenommen wurden. Sollten hier festgelegte Warnwerte (7 - 12) oder Alarmwerte (größer 12) überschritten sein, behält sich die Landesregierung die Verschärfung von Maßnahmen auf Basis der 3G- bzw. 2G-Regel in den betroffenen Regionen vor. Aktuell liegt dieser Wert unter 1. Aktuelle Trendenzen können Sie u.a. hier nachlesen.

Im Freistaat Sachsen

Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske oder FFP2-Maske in geschlossenen Räumen oder bei Aktivitäten, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, bleibt bestehen. Bei Benutzung des ÖPNV und Ladengeschäften, wo kein Mindestabstand eingehalten werden kann, bleibt die Maskenpflicht bestehen. Im Einzelhandel entfällt die Maskenpflicht bei einer 7-Tages-Inzidenz unter 10. 

Überschreitet der 7-Tage-Inzidenzwert in einem Landkreis an fünf aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 35, besteht ab dem übernächsten Tag die Pflicht zur Kontakterfassung und Vorlage eines Genesenen-, Geimpften- oder negativen Testnachweises u. a. für bzw. bei:

  • dem Zugang zur Innengastronomie,
  • der Teilnahme an Veranstaltungen und Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Innenräumen,
  • dem Sport im Innenbereich und Zugang zu Hallenbädern und Saunen,
  • der Beherbergung bei Anreise (ausgenommen Nutzung von Campingplätzen und die Vermietung von Ferienwohnungen / Ferienhäuser).

Für Großveranstaltungen gelten folgende Einschränkungen:

  • Im Innenbereich sind Veranstaltungen mit bis zu 5.000 zeitgleich anwesenden Gästen und einer Auslastung, die maximal 50 Prozent der Höchstkapazität entspricht, möglich. Bei alleinigem Zugang für geimpfte, genesene oder PCR-getestete Personen entfällt die Kapazitätsbeschränkung.
  • Im Innen- und Außenbereich mit mehr als 5.000 zeitgleichen Besuchern besteht eine Kapazitätsbegrenzung auf 50 Prozent, wobei insgesamt nicht mehr als 25.000 Besucher zeitgleich zulässig sind.

Einführung des 2G-Optionsmodells für Sachsen 

Die Staatsregierung führt mit der neuen Verordnung das optionale 2G-Modell ein: Unter anderem folgende Einrichtungen, Veranstaltungen und sonstige Angebote können somit sämtliche Abstands- und Kapazitätsbeschränkungen und die Maskenpflicht nur dann aufheben, wenn ausschließlich geimpfte oder genesene Besucherinnen und Besucher anwesend sind:

  • Innengastronomie 
  • Veranstaltungen und Festen in Innenräumen 
  • Sport im Innenbereich 
  • Hallenbäder und Saunen 
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich 
  • Großveranstaltungen mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 5.000 zeitgleich anwesenden Besucherinnen und Besuchern 
  • touristische Bahn- und Busfahrten 
  • Diskotheken, Bars, Clubs im Innenbereich 
  • Kunst-, Musik- und Tanzschulen im Innenbereich 

Ausnahmen gelten für Besucherinnen und Besucher, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben: Sie können auch ohne Nachweis des Impf- oder Genesenenstatus teilnehmen. Beschäftigte, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen über einen negativen Testnachweis verfügen und während der Dauer der Veranstaltung oder des Angebots einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Sofern von der 2G-Option Gebrauch gemacht werden soll, ist dies dem zuständigen Gesundheitsamt drei Werktage vorher anzuzeigen. Die Möglichkeit, nur Geimpfte und Genesene zuzulassen, entfällt mit Erreichen der Überlastungsstufe. Dann wird 2G verpflichtend – Maskenpflicht wie auch Kapazitätsbeschränkungen sind zu beachten.

Alle körpernahen Dienstleistungen, Kantinen und Mensen sowie Angebote von Bädern und Saunen oder Fitnessstudios, sofern sie medizinischen oder therapeutischen Zwecken dienen, sind von der Möglichkeit des optionalen 2G-Modells grundsätzlich ausgenommen.

Hospitalisierungsquote als neuer, zusätzlicher Indikator

Mit der Verordnung werden die bereits bestehenden Schwellenwerte um einen Weiteren ergänzt: die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen. Der neue Wert gibt die Anzahl der in Bezug auf COVID-19 in ein Krankenhaus aufgenommenen Personen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. 

Die Vorwarnstufe ist damit fortan am zweiten Tag erreicht, wenn zuvor an fünf aufeinander folgenden Tagen

  • die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen den Wert von 7,00 überschreitet und 
  • 650 Betten auf den Normalstationen oder 180 Betten auf den Intensivstationen sächsischer Krankenhäuser mit COVID-19-Patienten belegt sind. 

Die Überlastungsstufe ist am zweiten Tag erreicht, wenn zuvor an fünf aufeinanderfolgenden Tagen:

  • die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen den Wert von 12,00 überschreitet und 
  • 1.300 Betten auf den Normalstationen oder 420 Betten auf den Intensivstationen mit COVID-19-Patienten belegt sind.

Im Moment liegen die beiden Kennzahlen auf einem stabilen niedrigen Niveau, so dass nicht abzusehen ist, dass die Vorwarn- bzw. Überlasungsstufe eintreten werden. Aktuelle Trendenzen können Sie u.a. hier nachlesen.

Unsere Empfehlung: Für tagesaktuelle Informationen informieren Sie sich bitte auf den Webseiten der Anbieter.

Postleitzahlen-Check

Bitte beachten Sie bei Ihrer Ausflugs- und Reiseplanung die jeweils geltenden Corona-Regeln im Start- und Zielgebiet, die voneinander abweichen können. Ob es sich um ein Risikogebiet (Abreise- und/oder Ankunftsort) handelt, können Sie ganz einfach mit dem COVID-PLZ-Check ermitteln.

Zur Zeit liegt in allen Landkreisen des Lausitzer Seenland die Sieben-Tage-Inzidenz unter 10.

Zum COVID-PLZ-Check

Hygienetipps und wichtige Verhaltensregeln

Bitte schützen Sie sich und Andere und halten Sie sich an die im Lausitzer Seenland geltenden Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen. Schützen können wir uns mit den AHA+AL Regeln: Mindestabstand von 1,5 Metern wahren, auf Hygiene achten und dort, wo es geboten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) tragen. Hinzu kommt die Empfehlung, die Corona-Warn-App nach Möglichkeit zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften.

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