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LandArt-Projekt: Die Hand

Die Gemeinde Altdöbern und die Ortslage Pritzen beiden Ortschaften wurden durch den Tagebau Greifenhain getrennt. Seit einigen Jahren verwandelt sich das riesige „Restloch“ in den Altdöberner See. Mit einem ganz besonderen Landschaftsbauwerk soll die alte Verbindung zu Pritzen wiederhergestellt werden, so die IBA-Vision. Eine überdimensionale Hand soll aus den Erdmassen der ehemaligen Kippe geformt werden und symbolisch von Altdöbern nach Pritzen greifen.

Die Verbindung zu den von der Abbaggerung betroffenen und damit für ewig verlorenen Orte soll mit der greifenden Hand wiederhergestellt werden, beschreibt der renommierte amerikanische Lanschaftskünstler Charles Jencks seine Idee: „Die Hand, die nimmt, gibt auch etwas. Sie schützt und erstreckt sich nach außen. Sie wächst aus dem Land heraus und umspannt die Zukunft dieser Landschaft und der Menschen, die dort leben.“ Die 20 Meter hohe Erdskulptur auf einer Länge von über einem halben Kilometer wird ruhige Buchten, Plätze am Wasser und interessante Hochpunkte schaffen. Das Altdöberner Seeufer wird durch dieses Kunstwerk einen ganz eigenen und unverwechselbaren Charakter im Lausitzer Seenland bekommen. In der "Hand" soll auch ein Parkareal entstehen, das Jencks „Lausitz Nine“ und durch die Gestaltung weiterer „grüner Hände“ den Bezug zu den neun IBA-Landschaftsinseln aufnimmt.


Die Hand - Entwurf KLA Jencks
Die Hand - Entwurf KLA Jencks