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Lebendiges Brauchtum auf den Spuren des Krabat

Zwischen Spreewald und Oberlausitzer Bergland, zu beiden Seiten der Spree, liegt die Heimat der Sorben. Das kleinste slawische Volk lebt seit etwa 1.500 Jahren in der Lausitz. An zweisprachigen Orts-, Straßen- und Hinweisschildern ist unschwer zu erkennen, dass Sie Gast im deutsch-sorbischen Siedlungsgebiet sind.
Das Zusammenleben beider Kulturen mit eigener Sprache und Tradition macht die Lausitz einzigartig. Mit ihren Bräuchen bereichern die Sorben entscheidend die kulturelle Vielfalt der Region, vielerorts lassen sich die sorbischen Traditionen entdecken und erleben.

Gelebte Kultur findet der Gast unter anderem in Schauwerkstätten für traditionelle Handwerkskunst, bei Veranstaltungen der regionalen Tanzgruppen und Chöre sowie in den liebevoll eingerichteten Heimatstuben im Lausitzer Seenland.

Die wohl bekannteste Sagenfigur der zweisprachigen Lausitz ist Krabat. Den größten Teil seines Lebens verbrachte Krabat in den Dörfern um Hoyerswerda. In der schwarzen Mühle im Koselbruch bei Schwarzkollm erlernte er beim Schwarzen Müller das Müllerhandwerk, aber auch das Zaubern. Mit der Verfilmung des preisgekrönten Jugendromans „Krabat" von Otfried Preußler, der im Oktober 2008 in den deutschen Kinos mit Erfolg anlief, wurde überregionale Aufmerksamkeit im Besonderen auf Schwarzkollm, aber auch auf die gesamte Region gelenkt.

Sorbische Kulturzentren und Heimatstuben