Naturerlebnis

Entdeckungen in einer Landschaft aus zweiter Hand


Die Bergbaufolgelandschaft des Lausitzer Seenlandes bietet optimale Chancen, eine Halboffenlandschaft für bedrohte Tiere und Pflanzen zu erhalten und mit sanften Nutzungsformen zu entwickeln.
In den durch die Braunkohleförderung entstandenen Landschaften siedeln sich viele seltene Tier- und Pflanzenarten an, die in der umgebenden Kulturlandschaft bereits verschwunden sind. Diese einmaligen Wildnisgebiete werden langfristig gesichert und in ihrer Eigenart im Einklang mit Tourismus, Landwirtschaft und Gewerbe gepflegt.

Exkursionen mit zertifizierten NaturführerInnen zu den Themen Vogelwelt, Naturschutz und Waldumbau im Lausitzer Seenland verschaffen Gästen ein unvergessliches Naturerlebnis.
In ihrer Art besonders lädt die Bergbaufolgelandschaft im Lausitzer Seenland zum Verweilen ein. Ob zu Fuß, per Rad, zu Pferd oder im Kutschwagen, nirgendwo sonst lässt sich der Wandel von Kohleabbauflächen zu einer attraktiven Landschaft so eindrucksvoll nacherleben.

Diese einmalige Landschaft aus zweiter Hand haben auch die bekannten Lausitzer Wölfe für sich entdeckt. In den waldreichen Gebieten des Lausitzer Seenlandes und in Nähe der aktiven Tagebaue hat das scheue Tier ein neues zu Hause gefunden. Führungen zum Thema „Wölfe in der Lausitz“ werden durch fachkundiges Personal angeboten und werden für Gäste zu einem wahren Naturerlebnis.

Ein Zeugnis gelungener Rekultivierung zerklüfteter Hinterlassenschaften des Braunkohlentagebaus ist auch der Findlingspark in Nochten. Dieser Landschaftsgarten ist einmalig in Europa. Auf etwa 20 Hektar sind mehr als 5.000 Findlinge eingebettet in blühende Gartenwelten.
 



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