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Sperrung Senftenberger See für Wassersport aufgehoben

Am 11.04.2018 wurde vom Brandenburgischen Landesamt für Bauen und Verkehr die schifffahrtsrechtliche Anordnung SRA 02/18 geändert. Die Vollsperrung des Senftenberger Sees für Wassersportaktivitäten ist damit aufgehoben. Lediglich im Bereich "Südsee" kann wegen fehlender verkehrsgerechter Betonnung die Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt nicht gewährleistet werden.

Der Koschener Kanal, der den Senftenberger See mit dem Geierswalder See verbindet ist vom 9. bis 21. April 2018 aufgrund von Wartungsarbeiten und Gewährleistungsabnahme gesperrt. 

Die Schifffahrtsbehörde im Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) informiert über einen geänderten Sperrbereich um die Insel im Senftenberger See für das Jahr 2018. Zwischenzeitlich war der Senftenberger See für Wassersportaktivitäten aufgrund der fehlenden Betonnung gesperrt. 

Aufgrund von erheblichen geotechnischen Veränderungen an einigen Schüttungsrippen ist es zu weiteren Untiefen im nördlichen Bereich der Insel im Senftenberger See gekommen. Durch die damit einhergehende erhöhte Gefahr für die Schifffahrt, können die bisherigen Sperrbereichsgrenzen nicht mehr eingehalten werden. Es besteht nunmehr die Notwendigkeit, die Sperrbereichsfläche zu vergrößern. Die Koordinaten der Betonnung wurden entsprechend den geotechnischen Anforderungen angepasst. Die verkehrsgerechte Betonnung ist zwischenzeitlich erfolgt und der Senftenberger See für Wassersportaktivitäten wieder freigegeben.

Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) plant die Schüttungsrippen baulich derart zu verändern, dass diese natürlich vorkommenden Veränderungen nicht bzw. kaum noch auftreten werden. Diese Baumaßnahme befindet sich derzeit im Planungsverfahren.
Daher ist davon auszugehen, dass die Maßnahme der Grenzverlagerung des Sperrbereichs nur von temporärer Dauer ist.