Schwarze KRABAT-Mühle feierlich eingeweiht
Die Schwarze Mühle in Schwarzkollm wurde feierlich eingeweiht
Bis Freitagabend liefen die Bauarbeiten und Generalprobe. Beim 2. Erntedankfest am 3. Oktober unter dem Motto „Die Lausitz schmeckt“ klappte alles bestens. Der Schwarze Müller (Dieter Klimek) und weit über 2500 Gäste weihten mit einem lautstarken "Glück zu!" die Mühle samt Wasserrad ein. Auf dem benachbarten "Haus des Müllers", in dem Schauwerkstätten entstehen sollen, folgte das Richtfest.
Die Inszenierung war perfekt: Kurz vor der Einweihung des Wasserrades grüßte selbst Gevatter Tod und alle hielten kurz den Atem an. Der Schwarze Müller rollte per Kutsche mit Gevatter Tod an die Mühle. Sogleich mussten die 12 Müllerburschen schwere Säcke entladen. Diese Szenen aus dem Film "Krabat" spielten junge Schwarzkollmer und Schüler der Mittelschule Wittichenau nach. Kerstin Neuhauser, als Krabats Mutter, forderte gemeinsam mit der Kantorka (und mit Unterstützung des Publikums) vom Schwarzen Müller die Freigabe Krabats. In diesen Momenten wurde die Krabat-Sage für alle erlebbar, die Besucher in Krabats Zeit zurückversetzt.
"Die Krabatmühle ist ein Projekt der gesamten Region, mit überregionaler Ausstrahlung, nicht nur ein Schwarzkollmer Projekt."
Dies unterstrichen Oberbürgermeister Stefan Skora und Landrat Michael Harig in ihren Grußworten. Sie betonten den hohen Stellenwert des Projekts, das weit über Schwarzkollm hinaus die Menschen verbinde. Hier entstehe ein authentischer Ort, in dem Kunsthandwerk wiederbelebt werde. An der Krabatmühle arbeiteten anderthalb Jahre Firmen, freiwillige Helfer und Ein-Euro-Kräfte.
Die altertümliche Bauweise der Mühle ist besonders spannend und so dargestellt wie in der Sage, zu der viele Besucher Zugang vor allem durch den Film "Krabat" bekommen haben. Die Krabatmühle soll künftig mit touristischen Zielen im Seenland verbunden und nun kräftig für das Projekt geworben werden.



